1. Phase
Schaffung eines sicheren Raumes und einer Kerngruppe
Angeboten werden regelmässige Gruppen:
Zu Beginn einmal wöchentlich für 2 Stunden. In diesem Gruppen gibt es Aufwärmeübungen, -spiele, und Improvisationen zu vorgeschlagenen Themen.
Phase 1 sollte mit einer Präsentation der erarbeiteten Szenen beendet werden. Allerdings ohne Aufführungszwang! Diese Phase sollte nach einigen Monaten bis zu einem halben Jahr abgeschlossen sein.
Ziel ist die Sondierung des Interesses und der Aufbau einer Kerngruppe, die ab diesem Zeitpunkt möglichst fix bleiben sollte. "Schnuppern" wird weiterhin möglich sein.
Eine mögliche Form der Präsentation könnte auch Fotos, Videodokumentation oder während des Workshops entstandene Texte sein.
Für alle Projektphasen ist eine genaue Dokumentation erforderlich.
2. Phase
Erarbeiten von Material für ein Stück
Die Theaterwerkstatt läuft weiter und wird in Absprache mit den Teilnehmern intensiviert, was Dauer und Arbeit am konkretem Stück betrifft. Wochenendblöcke sind vorstellbar. Die Kerntruppe wird durch professionelle Künstler verschiedener Sparten ergänzt.
In Improvisationen wird Material für ein Stück gesammelt. Ein Text wird erarbeitet. Ziel ist jetzt eine Aufführung im kleinen Rahmen einer "geschützten Öffentlichkeit" mit unterschiedlichsten darstellerischen Mitteln. (Puppen, Schattenspiel, Körper - Bewegungstheater, Sprechtheater, Pantomime, Musik....)
In den Monaten der Materialsammlung ist die Gruppe noch offen für neue Mitglieder. Dann gibt es einen Punkt, an dem die Gruppe fix sein sollte. Jetzt muss über Form und Inhalt einer Aufführung oder anderen Art der künstlerischen Umsetzung gesprochen werden.
Konkrete Umsetzung und Aufführung
Aussteigen muss immer möglich sein. Prämisse: kein Leistungsdruck
Eine oder mehrere Aufführungen sind Ziel, wenn der Wunsch der Teilnehmer danach besteht.