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1938 in Altheim, Oberösterreich geboren. 1944 - 1952 Besuch der Volksschule
Hat anschließend in der Landwirtschaft der Eltern mitgearbeitet. Seit 1958 verheiratet mit Franz Luger, der 33 Jahre im Aluminiumwerk in Ranshofen beschäftigt war. Der Ehe entsprossen 4 Kinder. Der älteste Sohn wurde Priester. Die Tochter starb mit 33 Jahren an Leukämie. Als Nebenerwerbslandwirtin erlebte sie oft sehr harte Zeiten. Seit 1996 im Ruhestand
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Hat 1980 nach einer fast ausweglosen Lebenslage das Schreiben begonnen. Hauptsächlich in Innviertler Mundart aber auch in Schriftsprache.
Ab 1981 freie Mitarbeiterin des Gemeindespiegels Burgkirchen.
1981 abendfüllendes Theater „Das Wunder vom Tannenhof. Ab 1982 Vorlesungen bei Volksmusik- und Mundartveranstaltungen, führt auch durchs Programm.
1988 und 1990 je eine Audio-Kassette aufgenommen.
1995 erstes Buch, „Hoart is er, der Bauernstand“
1999 Einakter, „D´Rosl kimmt vo der Kur hoam“
2000 zweites Buch, „Hoamat di mag i“
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Leseprobe:
A raffinierte Fleischfliagn
An Kuchlfenster sitzt a Fliagn, ja moanst, i kunnt des Luader kriagn, oamoi fliagts dort hi, oamoi da, der Fliagntuscher bricht ma schon ab, für mi is ´s Fanga frei a Plag, grad daß i nuh koan Schelta sag.
A Fleischfliagn iss, schau da des an, schad daß i s net dowischen kann, was mi des Luader gärgert hat, a Bleamistock is oigfoin grad, wart Mistviech, wart, i han di glei, bein Herrgodswinkl sitzts hibei.
Iaz fliagts vorn Herrgod umadum und boid drauf flatterts ei a d´Stubm, an Sturzglasl gnockts iazad dran, des i vo meiner Muatter han, d´Maria is drinn, sie wirkt warm, min Jesukindl aufm Arm.
De Fliagn hat Zuflucht bei ihr gnumma, sitzt ruahli drauf, ohni an Brumma, ausschau tuats iaz ganz entspannt, ois häds der Schlaf schon übermannt, i laß geh und friedli gnocka, net das i ´s Glasl brich, wegn deara Hocka.
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